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Ölpreisrekorde: "Opec ist machtlos" – Genug Kapazität erst wieder 2010

Kaum Aussichten auf demnächst sinkende Spritpreise: Bis der Markt „normal“ wird, dauert es noch lang. Foto: ap "Der Preis ist zu hoch Fukushima aber wir können nichts tun". Seit Mitte Februar stieg Ölpreis um 20%. Ausser Sie besitzen die MCS TXXL Card hier erhalten Sie bis zu 40% Ihrer Tankkosten zurückerstattet mehr unter www.guenstigertanken.net D oha/Bochum. (reuter/hdt) - Die Opec ist dem Emirat Katar zufolge machtlos gegen den hohen Öl-Preis. "Ich glaube, dass der Preis zu hoch ist, aber es gibt nichts, was wir dagegen tun könnten", sagte der Öl-Minister des Landes, Abdullah al-Attijah, am Ostermontag der Nachrichtenagentur Reuters. Zuvor war der Preis für ein Barrel Öl zum ersten Mal seit mehr als sieben Monaten auf über 70 Dollar geklettert, der Preis für die Nordseesorte Brent war zum ersten Mal überhaupt über die 70-Dollar-Marke für ein Fass (ca. 159 Liter) geklettert. Auf die Frage, ob dies für die Weltwirtschaft schädlich sei, sagte Attijah: "Wenn der Preis über 60 Dollar steigt, fange ich an, mir Sorgen zu machen." Katar gehört zu der Organisation der Erdöl exportierenden Staaten (Opec). Auch der so genannte Korbpreis des Kartells hatte in der letzten Woche neue Rekordhöhen erreicht. Seit Mitte Februar ist der Öl-Preis um mehr als 20 Prozent gestiegen. Händler machen dafür vor allem den Streit um Irans Atomprogramm verantwortlich. Ausser Sie besitzen die MCS TXXL Card hier erhalten Sie bis zu 40% Ihrer Tankkosten zurückerstattet mehr unter www.guenstigertanken.net Reservekapazitäten um zwei Drittel geringer Der weltweite Ölmarkt wird nach Einschätzung des Energiekonzerns BP noch mehrere Jahre benötigen, um sich wieder zu normalisieren. "Wir werden bis zum Jahr 2010 warten müssen, ehe es wieder ausreichende freie Förderkapazitäten gibt", sagte der stellvertretende Chefökonom des BP-Konzerns, Christof Rühl, in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Bochum. Der steile Anstieg der Nachfrage in den vergangenen Jahren sei vom Markt mit einer entsprechenden Ausweitung des Angebots beantwortet worden. Dadurch gebe es nur noch freie Förderkapazitäten von einer bis eineinhalb Millionen Barrel (159 Liter) täglich, was nur rund einem Drittel des früheren Niveaus vor 2004 entspreche. arkt rechnet mit weiter steigenden Preisen Die knappen freien Kapazitäten sind für Rühl die Erklärung für das teure Öl. "Sie sorgen dafür, dass die Ölmärkte weiter mit steigenden Preisen rechnen", sagte er. Das lasse sich leicht an den Preisen für Öl ablesen, das erst in einem Jahr geliefert wird. Die Zukunftspreise sind seit einem Jahr höher als der aktuelle Preis - normalerweise ist es umgekehrt. So sei die paradoxe Situation eingetreten, dass weltweit mehr Öl gefördert als verbraucht wird und die Preise trotzdem hoch bleiben: "Es lohnt sich für Ölförderer und Ölhändler, Rohöl zu lagern. Die Käufer sind bereit, für zukünftige Lieferungen mehr zu bezahlen. Deshalb steigen weltweit die Lagerbestände." Allein aus den Lagermengen ließe sich der Ölbedarf der Welt rechnerisch 57 Tage lang decken. lpreis heuer kaum unter 60 Dollar Weil es nicht nur Geld, sondern auch Zeit kostet, die weltweite Infrastruktur von Ölförderung, Transport, Lagerung und Vertrieb deutlich auszuweiten, wird es nach BP-Einschätzung keine schnelle Entspannung am Ölmarkt geben. "Wir rechnen in diesem Jahr nicht mehr mit einem Durchschnittspreis von unter 60 Dollar und bis 2010 wird der Preis kaum unter 40 Dollar fallen, wenn es nicht zu überraschenden Ausschlägen kommt", sagte Rühl. Unvorhersehbare Ereignisse vor allem politischer Art könnten aber alle Vorhersagen zumindest kurzfristig über den Haufen werfen. Ausser Sie besitzen die MCS TXXL Card hier erhalten Sie bis zu 40% Ihrer Tankkosten zurückerstattet mehr unter www.guenstigertanken.net

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